Übung

Bei unserer heutigen Übung ging es um die Technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall .

Bei der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter gemeinsam mit seinen Gruppenführern stellte sich folgende Lage dar: Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und frontal in einem tiefen Graben zum Stehen gekommen. Im Fahrzeug befanden sich zwei Personen.

Übungsszenario 1:

„Tunneln“ über den Kofferraum

Zunächst wurde angenommen, dass der Beifahrer bewusstlos ist und aufgrund der Situation eine Sofortrettung erforderlich wird.

Da über die Beifahrertür kein Zugang zum Patienten möglich war, entschieden sich die Führungskräfte für die Rettungsmethode „Tunneln“. Dabei wird über den Kofferraum ein Zugang zum Patienten geschaffen, um diesen schnellstmöglich aus dem Fahrzeug zu retten.

Übungsszenario 2:

Große Seitenöffnung

Im zweiten Szenario wurde angenommen, dass der Fahrer im Fuß- und Beinbereich eingeklemmt, jedoch ansprechbar ist.

Hier entschieden sich die Einsatzkräfte für die große Seitenöffnung. Dabei wird unter anderem die B-Säule des Fahrzeugs entfernt, um zusätzlichen Platz zu schaffen. Dadurch kann der Patient möglichst schonend gerettet und gleichzeitig ausreichend Arbeitsraum geschaffen werden, um die Einklemmung im Fußraum mit hydraulischem Rettungsgerät zu beseitigen.

Regelmäßiges Üben ist entscheidend, um im Einsatzfall schnell, sicher und routiniert handeln zu können. Gerade bei Verkehrsunfällen ist jeder Einsatz anders – deshalb ist es wichtig, verschiedene Rettungsmethoden regelmäßig zu trainieren.

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